Festgeldanlage Zinsen - worauf beim Festgeld Anlagen Vergleich achten?
Unter einer Festgeldanlage versteht man ein Termingeldkonto bei der Bank, welches für einen Zeitraum von einem Monat bis zu zehn Jahren vereinbart werden kann. Wichtig ist dabei, dass eine vorzeitige Verfügung meist nicht möglich ist, so dass die Anlage tatsächlich entbehrlich sein sollte. Die Festgeldanlagen Zinsen, die mit der Bank bei Abschluss des Kontos vereinbart wurden, bleiben dafür jedoch für die gesamte Laufzeit konstant. In der Regel gelten für Festgeldanlagen Mindestanlagebeträge, die je nach Institut zwischen 2.000 – 10.000 Euro variieren können.
Die Festgeldanlage im Überblick:
- Laufzeiten von einem Monat bis zehn Jahre möglich
- Attraktive Zinsen, abhängig von Laufzeit und Anlagebetrag
- Festzins während der gesamten Laufzeit
- Sicherheit durch Einlagensicherung
- Keine Kursschwankungen/Kursverluste möglich
- Mindestanlagesumme zwischen 2.000 – 10.000 Euro
Festgeld Vergleich - worauf achten?
Festgeld wird mittlerweile von zahlreichen Kreditinstituten vor Ort sowie im Internet angeboten. Alle Institute haben dabei die Möglichkeit, ihre Zinssätze frei festzulegen. Sie werden sich vorrangig an den Leitzinsen der Zentralbank, aber auch an ihrer eigenen Geschäftspolitik orientieren. Daraus folgen mitunter große Zinsunterschiede, die bereits bei einer einjährigen Festgeldanlage mehrere Prozentpunkte betragen können.
Anleger sollten daher vor Vertragsabschluss einen Vergleich der Festgeldprodukte vornehmen. Dies ist im Internet problemlos und mit wenigen Klicks möglich.
Beim Festgeldanlagen Vergleich sollte dabei in erster Linie auf den Effektivzins geachtet werden, denn er gibt die tatsächliche Rendite einer Anlage an. Daneben ist aber auch wichtig, wie hoch der Mindestanlagebetrag beim jeweiligen Kreditinstitut ist, ob maximale Anlagesummen für den jeweiligen Zinssatz gelten und ob dieser Zins eventuell nur für Neukunden gewährt wird.
In den meisten Fällen werden die Zinsen der Festgeldanlage am Ende der Laufzeit ausgezahlt. Gerade bei mehrjährigen Anlagen sollte dies bedacht werden, denn der Zinsertrag ist dann sehr hoch, so dass er unter Umständen nicht mehr freigestellt werden kann. Deutlich lukrativer ist es daher, wenn die Institute die Zinsen jährlich auszahlen. Idealerweise werden die Zinsen zudem direkt auf das Festgeldkonto übertragen, da sich hieraus ein nicht unwesentlicher Zinseszinseffekt ergeben kann.
Zuletzt bietet ein Festgeldvergleich auch die Möglichkeit, die Absicherung der Festgeldkonten zu überprüfen. Dabei wird angegeben, ob die Bank im deutschen Einlagensicherungsfonds vertreten ist oder aber ob ausländische Sicherungssysteme greifen.
Fazit
Festgeldanlagen bieten für sicherheitsorientierte Anleger eine gute Möglichkeit, Geld kurz- oder längerfristig anzulegen, denn Festgelder weisen weder Kursschwankungen auf noch können Verluste entstehen. Um jedoch den besten Zins zu finden, sollte ein Vergleich der Angebote unternommen werden, denn die Angebote der Banken unterscheiden sich zum Teil erheblich. Gerade Neukunden können sich bei bestimmten Instituten hohe Zinsen sichern.
Neben dem Zinssatz sind aber noch weitere Faktoren bei der Auswahl des Festgeldkontos wichtig, zu denen neben dem Mindestanlagebetrag auch die Häufigkeit der Zinszahlung sowie die Sicherheit der Einlagen gehören.