Girokonto: Guthabenzinsen sinken
Banken zahlen deutlich weniger Zinsen auf Giro- und Kreditkartenkonten als noch im Frühjahr. In den letzten Monaten haben viele Institute die Konditionen deutlich verschlechtert. Ursächlich dafür dürfte das allgemein niedrige Zinsniveau im Einlagengeschäft sein. Die DKB beispielsweise reduzierte jüngst den Zinssatz für Guthaben auf dem Kreditkartenkonto von 2,55 auf nur noch 2,05 Prozent. Ähnlich bei der Volkswagen Bank: Hier sank der Zins von 1,85 auf 1,6 Prozent.
Die Citibank hat während des Sommers ebenfalls den Rückzug aus dem Hochzinssegment angetreten und zahlt nur noch 1,5 Prozent. Am höchsten sind die Guthabenzinsen derzeit bei der Netbank, die 2,25 Prozent zahlt. Auch hier wurde der Zins aber jüngst um 25 Basispunkte gesenkt. Viele Banken zahlen nach wie vor gar keine Zinsen aus dem Girokonto.
Die vorgenannten Institute sind allerdings durch die Bank keine schlechte Wahl: Die Verzinsung auf einem Tagesgeldkonto bringt derzeit durchschnittlich etwa 1,4 Prozent – also weniger als bei Netbank und Co. Der Guthabenzins auf einem Girokonto sollte allerdings nicht das wesentliche Kriterium bei der Wahl der Bank sein, da größere Vermögen ohnehin an anderer Stelle besser aufgehoben sind. Vielmehr sollten die laufenden Kontoführungsgebühren und die Servicequalität den Ausschlag geben.
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