Girokonto: Zahlen Sie auch zu viel?
Fast jeder zweite Deutsche zahlt zu viel Geld für sein Girokonto. Das geht aus mehreren unabhängigen Untersuchungen von Finanzberatungsunternehmen und Verbraucherschutzorganisationen hervor. Leicht werden einige hundert Euro im Jahr verschwendet, auch wenn diese an anderer Stelle dringend benötigt würden. Nicht nur die Kontoführungsgebühr lässt sich durch einen Kontowechsel sparen.
Auch verschiedene nutzungsabhängige Entgelte können reduziert oder ganz vermieden werden, wenn zu einer Bank gewechselt wird, deren Konditionen für das eigene Nutzungsverhalten günstig sind. Zu diesen nutzungsabhängigen Entgelten zählen insbesondere die Kosten für Barverfügungen an verbundfremden Automaten und die Kosten für die Nutzung des Dispositionskredites.
Günstige Banken bieten ihre Kunden eine Kartenausstattung, die den kostenfreien Bezug von Bargeld an Automaten in ganz Europa bzw. sogar rund um die Welt ermöglicht. Meist wird dazu eines Visacard ausgestellt. Beim Dispokredit sollten alle, die regelmäßig in den Miesen sind, besonders genau hinsehen: Schon zwei Prozentpunkte Unterschied machen bei einem durchschnittlichen Sollsaldo von 3000 Euro 60 Euro im Jahr aus. Oft lässt sich der Zinssatz durch einen Wechsel der Bank um vier Prozent und mehr reduzieren – bei entsprechend großer Ersparnis.
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